Quali-Quanti-Diskussion in der SZ

18.03.2009 | Kategorie: Es waren einmal die Medien...

In der SZ bin ich gestern über einen Absatz in einem Artikel über Fernsehprogramm-MaFo gestolpert (hier online):

Qualitativ forschen heißt: Redakteure und Programmchefs wollen nicht wissen, dass drei Prozent der Zuschauer die Hosenfarbe des Moderators nicht mochten - sondern warum. Kam der Moderator nicht sympathisch genug rüber? Wäre ein anderer geeigneter für das Format? Und warum schaut der Akademiker Dr. Müller nicht begeistert das neue Boulevardmagazin?

Dienen letztendlich nicht sowohl qualitative als auch mit quantitative Methoden der Generierung von Daten, auf deren Grundlage Erklärungen für bestimmte Phänomene zu ermitteln versucht werden?

Wenn das Beispiel mit den drei Prozent, die die Hosenfarbe des Moderators nicht mochten, die Vorstellung davon ist, was quantitative Forschung herauszufinden versucht… dann kann ich ja künftig den Einfluss der Farbe des Kostüms von Angela Merkel auf ihren Erfolg im TV-Duell mit Steinmeier untersuchen… oder so.

Any other research questions?

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